Methoden:

Abwechslungsreiche Methodenvielfalt - Vermittlung, Demonstrationen, Ausprobieren / An- wenden, Kleingruppenarbeit, Videosequenzen, Reflexion, und natürlich

Üben, Üben, Üben!

Den Teilnehmern wird umfangreiches Lehrmaterial zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe:

Fachkräfte (Erzieher, Sozialarbeiter, Sozial- und Heilpädagogen, Psychologen, Kinder- und Ju- gendlichenpsychotherapeuten und -psychiater, Hebammen, Ergo- und Logotherapeuten) in Ein- richtungen der „Hilfe zur Erziehung“, Beratung und Familientherapie, Psychotherapieeinrichtungen, Kliniken, Offene Kinder- & Jugendarbeit, Jugend- amt, Mobile Jugendarbeit/Streetwork, Jugendsozi- alarbeit, Schulsozialarbeit, auf Anfrage Studie- rende höherer Semester

Kursleitung:

Rita Freitag, Dipl.-Soz.Päd (FH), Systemische Therapeutin u. Beraterin (DGsP, SG), Lehrtherapeutin (NIK, SG) Hypnotherapeutin (n.d.R. MEG), Supervisorin (DGSv), systemische Dozentin (DGsP), staatlich geprüfte Erzieherin

Matthias Freitag, Dipl.-Psych., Systemischer Therapeut und Berater (DGsP, SG), Lehrtherapeut (NIK,SG) Supervisor (SG), Fachpsychologe für Klinische Psychologie / Psychotherapie (BDP), systemischer Dozent (DGsP)

Teilnehmer_innenzahl:

Abhängig von Raumgröße

Umfang der Weiterbildung:

Je nach gewünschter inhaltlicher Konzeption z.B. 3 Tage

Anmeldung/Kontakt:

Institut für systemische Arbeiten ISA Chemnitz

Gesellschaft für Systemische Arbeiten ISA

GmbH & Co. KG

Michaelstraße 37, 09116 Chemnitz

Tel. 0371/900983 mobil 0178/8831110

Fax: 032223728743

e-mail: info@isa-chemnitz.de

www.isa-chemnitz.de

Kreatives beraterisches und therapeutisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen

SYSTA-KREA

Kreatives beraterisches und therapeuti- sches Arbeiten mit Kindern und Jugendli- chen

SYSTA-KREA

Inhalte der Weiterbildung:

Wirkfaktoren, Haltungen - theoretische Impulse aus Beratungs- Therapie- und Hirnforschung

kreative Gesprächsführung mit Kindern und Eltern

kreatives Arbeiten mit Spielen und fertigen Materi- alien

Maltechniken (Squiggle, Cartoonmethode, Res- sourcosaurus, Strich durch die Rechnung uvm.)

kreatives Arbeiten mit Geschichten und Metaphern, Kamishibai (Japanisches Erzähltheater)

Arbeit mit Puppen (Handpuppen – Teilearbeit / Ex- ternalisieren)

Symbolisches Methoden (Familienbrett, Arbeit mit Tieren, Mikrotieren, Krafttieren)

körperorientierte Techniken, Arbeit mit Bewegung

kreatives Arbeiten im Raum – Lebensflussarbeit, Arbeit mit Seilen

Musikalische Interventionen

Arbeit mit Fotographien (Fotogramm)

Symptome / Diagnosen - Ideen für Angebote, trau- matherapeutisch orientierte Angebote

Fallarbeit

Reflexion der Umsetzung mit Kindern und Eltern

Seminarbeschreibung:

Der Begriff Kreativität geht auf das lateinische Wort creare zurück, was so viel bedeutet wie „et- was neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeu- gen, herstellen“. Der Begriff enthält als weitere Wurzel das lateinische „crescere“, das „geschehen und wachsen“ bedeutet. Im kreativen Schaffens- prozess tritt oft ein besonderer Bewusstseinszu- stand – eine Art Trance – auf, der als Flow (Flie- ßen) bezeichnet wird. Dieser Zustand ist zugleich konzentriert und dissoziativ. Dies wird in der Wei- terbildung erlebt und reflektiert.

Dazu werden die Grundprinzipien des kreativen Arbeitens in Beratung und Therapie thematisiert, welche sich beispielsweise aus der Therapiefor- schung (z.B. Grawe: Beziehung, Ressourcenakti- vierung, Problemaktualisierung, Motivationale Klä- rung, Problembewältigung), der Salutogenese (Kohärenzgefühl mit Verstehbarkeit, Machbarkeit, Sinnhaftigkeit), der Neurowissenschaften (Bedin- gungen der Neuroplastizität wie Neugier, „besser als erwartet“, positive Emotionalität, positive Er- wartungshaltung) sowie der Forschung zu Em- bodiment ableiten lassen. Die vorgestellten Hand- lungsmodelle stammen größtenteils aus der lö- sungsfokussierten Kurzzeittherapie (SFBT), der Familientherapie, dem hypnosystemischen Ansatz und traumatherapeutischen Therapieerfahrungen.

Davon ausgehend werden zahlreiche praktische, kreative Zugänge vorgestellt, z.B.: Teilearbeit / Ex- ternalisieren mit Handpuppen; kreative Wunder- frage; Malmethoden wie Squiggle, Cartoons; Sym- bolisches Arbeiten mit Familienbrett und Ressour- centieren; Psychodrama mit Tieren; kreatives Ska- lieren; Arbeit mit Brettspielen; Erzählmethoden, z.B. mit Kamishibai; Körperorientierte Methoden; imaginative Methoden). Die Anwendung auf spezi- fische Zielgruppen (Alter) und Anliegen/ Symp- tome wird reflektiert. Berücksichtigt werden auch kreativen Angeboten für als traumatisiert beschrie- bene Kinder und Jugendliche. Getreu dem lö- sungsfokussierten Satz „arbeite mit dem, was funktioniert“ sind die Teilnehmerinnen eingeladen, ihre Erfahrung und Ideen aktiv einzubringen.

Die Dozenten sind auch Lehrtherapeuten am NIK Bremen und kooperieren mit Dr. Manfred Vogt – das Experimentieren mit Materialien aus dem Manfred Vogt Spieleverlag rundet deshalb das Se- minar ab.

Nach dem Seminarbesuch können Sie in der Ar- beit mit Ihren Klientinnen aus Ihrer gut gefüllten kreativen „Werkzeugkiste“ die passenden Ange- bote heraussuchen, sie mit der passenden berate- rischen Haltung sowie dem Hintergrundwissen zur Wirksamkeit anbieten und damit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Selbstwirksamkeit und kreative Freude erleben.

SYSTA-KREA ist eines unserer Seminare mit den besten Evaluationen. Have fun!