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Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat in einem Beschluss vom 14. Dezember 2008 festgestellt, dass die Systemische Therapie als "Verfahren für die vertiefte Ausbildung" zum Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten empfohlen werden könne (das bedeutet nicht eine Kassenzulassung).  Link


Sie wünschen eine systemische Weiterbildung, in welcher Sie Handwerkszeug und Haltung in einer wertschätzenden Atmosphäre erwerben?

Es gibt inzwischen viele Angebote und Bildungsträger. Damit Sie eine zieldienliche und ansprechende Weiterbildung auswählen, möchten wir Sie hier informieren und empfehlen dabei, nach folgenden Kriterien vorzugehen:

Was ist Ihr Ziel?

Ich möchte für meinen Beruf  Zusatzqualifikationen erwerben um meine Arbeitsqualität und Zufriedenheit zu erhöhen oder z.B. meine Chancen bei Bewerbungen zu erhöhen.

Dazu empfiehlt sich eine anerkannte Weiterbildung, wie Sie sie z.B. bei uns absolvieren können. Es empfiehlt sich eine Weiterbildung, die bundesweit von einem Dachverband wie der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik e.V. DGsP e.V. anerkannt ist. Diese Curricula sind nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelt und werden evaluiert. Die Vernetzung der Institute fördert Qualitätskontrolle. Der Umfang und die Kosten sind unterschiedlich. Ähnlich ist, dass es meist ein dreistufiges Weiterbildungsangebot ist, bei der DGsP e.V. z.B.:

1. Grundkurs „Systemische Pädagogik“ (erstes Jahr, unser Kurs „Systemisches Arbeiten für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe „Hilfe zur Erziehung““)

2. Aufbaukurs: berufliche Integration und Selbsterfahrung zum „systemischen Berater / Systemische Beraterin DGsP“ (zweites Jahr)

3. Fortgeschrittenenkurs: ausgewählte Themen der Familientherapie zum „systemischen Familientherapeuten in pädagogischen Kontexten DGsP“. (drittes Jahr – modulares System)

Wir bekommen übrigens regelmäßig von Trägern der Region Anfragen nach qualifizierten TeilnehmerInnen (Stellenangebote).

 

Das Jugendamt verlangt vom Träger, dass die Mitarbeiterinnen eine systemische Zusatzqualifikation erwerben und nachweisen.

Einige Teilnehmerinnen kommen auch mit diesem Motiv. Sie erhalten ein fundierte systemische Ausbildung, dokumentiert in einem aussagefähigen Zertifikat, das die einzelnen Inhalte genau aufführt. Dazu erhalten Sie das bundesweit anerkannte DGsP e.V. Zertifikat und/oder eine Hochschulzertifikat (Kurs an der Hochschule Görlitz-Zittau).
Auf Wunsch bestätigen wir Ihnen schon im Verlauf der Weiterbildung für das Jugendamt, dass Sie daran teilnehmen.

 

Ich möchte eine Weiterbildung, die es mir ermöglicht, mich als Berater / Coach selbständig zu machen. 

Dazu können Sie grundsätzlich alle Weiterbildungen nutzen. Nach unseren Erfahrungen zählen im Beratungsbereich vor allem Qualität (Empfehlungen). Suchen Sie sich eine Weiterbildung, in der Sie wirklich „etwas lernen“! (siehe unten) Warnung: eine Selbständigkeit als Berater ist  nach unserer Einschätzung als einziges Standbein wirtschaftlich schwierig! Feldkompetenz und kombinierte Angebote sind von Vorteil.

 

Ich möchte als Selbständige dem Jugendamt Leistungen anbieten (z.B. SPFH, Aufsuchende Familientherapie).

Dazu empfiehlt sich eine anerkannte Weiterbildung „systemische Familientherapie“, wie Sie sie z.B. bei uns absolvieren können. Es empfiehlt sich eine Weiterbildung, die bundesweit von einem der Dachverbände wie z.B. DGsP e.V. anerkannt ist. Diese Curricula sind nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelt und werden evaluiert.

Viele ASD Mitarbeiterinnen zählen zu unseren TeilnehmerInnen – wir sind in vielen Jugendämtern der Region als Weiterbildungsanbieter und Supervisoren bekannt.

 

Ich möchte Therapie anbieten.

Hier sollten Sie sehr vorsichtig sein. Sie dürfen nur psychotherapeutisch tätig werden, wenn Sie entweder die staatliche Anerkennung dazu z.B. als Psychotherapeut haben. Eine Ausnahme ist die Anerkennung zum Heilpraktiker oder so genannten „kleinen Heilpraktiker“ (nur Psychotherapie). Dazu müssen Sie eine Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen.

Wollen Sie „systemische Therapie“ anbieten, dann empfehlen wir auf jeden Fall diese Prüfung. Viele Kollegen tun das nicht und bewegen sich nach unserer Meinung in einem gefährlichen Graubereich, was die Haftung betrifft. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der Prüfungsvorbereitung.

 

Ich möchte einen staatlich anerkannten beruflichen Abschluss, der es mir ermöglicht, mich selbständig zu machen mit Anerkennung durch die Krankenkassen.

Das ist zur Zeit möglich als psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Sie brauchen dazu eine staatlich anerkannte Ausbildung an einem Institut, das verhaltenstherapeutisch oder tiefenpsychologisch ausgerichtet ist. Voraussetzung: Dipl.Soz.Päd. (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut) oder Diplom-Psychologie, Medizin. Systemische Ausbildungen sind dazu bisher nicht anerkannt. Achtung: auch die Weiterbildung „Kinder- und Jugendlichentherapie“ (im Unterschied zu "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie"!) ist nicht anerkannt

 

Auf was sollten Sie also bei der Auswahl achten?

1. Fragen Sie ehemalige TeilnehmerInnen nach deren Zufriedenheit. So bekommen Sie ein realistisches Bild.

2. Achten Sie darauf, dass die Weiterbildung von einem der Dachverbände wie z.B. DGsP e.V. anerkannt ist oder / und Sie ein Hochschulzertifikat bekommen. 

3. Achten Sie auf eine regelmäßige Qualitätsüberprüfung der Angebote. Wir evaluieren regelmäßig (formative d.h. begleitende Evaluation und summative Evaluation am Ende) durch ein Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Evaluation DeGEval e.V. Unsere TeilnehmerInnen bewerten die Qualität unserer Angebote auf einer Schulnotenskala im Durchschnitt mit „Sehr gut“.

4. Achten Sie auf die Leistungen, die Sie bekommen und vergleichen Sie. So erhalten Sie bei uns z.B. ein ausführliches Skript mit Fotoprotokoll, welches von Praktikantinnen erstellt wird.

5. Achten Sie auf die Erfahrung und Kompetenz der Lehrenden. Bei uns arbeiten z.B. nur Dozenten, die einen großen Teil Ihrer Arbeitszeit selber in beraterischen, therapeutischen Kontexten oder der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind. Auf Verbandsebene tauschen wir uns regelmäßig aus und sichern so die Qualität. 

6. Fragen Sie die Träger. Wir kooperieren enge mit zahlreichen Trägern in ganz Sachsen und Südbrandenburg. Gerne nennen wir Ihnen Referenzen und Ansprechpartner.

7. Schließlich: achten sie auf die Preise und vergleichen Sie. Wir unterhalten keine teuren Seminarhäuser und halten den Verwaltungsaufwand gering, so dass wir diesen Kostenvorteil an Sie weitergeben können.

Wir stehen Ihnen gerne für Anfragen zur Verfügung und beraten Sie z.B. auch auf dem Gebiet der Existenzgründung (keine Rechtsberatung).

Matthias Freitag, Leiter ISA und Vorstand der DGsP e.V.

 
Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Systemische Pädagogik e.V.

www.dgsp.org

1. Vorsitzender Vorstand:

Prof. Dr. Winfried Palmowski

Adresse:

Alte Schmiede 13
99198 Erfurt-Hochstedt
Deutschland
Telefon: ++49 (0)3620395865


 

 
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